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Zwei Sprachen der Poesie, ein Rhythmus des Herzens: Ein Lyrikabend mit Mehmet
Özata
In Berlin fand am 3. April 2026 ein kunstvoller, vielstimmiger und mehrsprachiger Abend
statt. Der Dichter Mehmet Özata brachte mit seiner zweisprachigen Lesung Kunstliebhaber
verschiedener Generationen in einer gemeinsamen Gefühlswelt zusammen. Die
Veranstaltung, die im Mehrgenerationenhaus KiezKultur in Wilmersdorf-Charlottenburg
stattfand, verband die Klangwelten des Türkischen und Deutschen mit Musik und bot dem
Publikum ein besonderes Erlebnis.
Ausgewählter Gästekreis und familiäre Atmosphäre
An der Veranstaltung nahmen etwa 20–22 ausgewählte Gäste teil. Unter ihnen befanden
sich der Vorsitzende des Nachbarschaftsvereins Metin Sarıkaya, der ehemalige Vorsitzende
der CHP Berlin, Kenan Kolat, der bekannte Maler Ercan Arslan sowie Işıl Özcan. Der Abend,
an dem Menschen aller Altersgruppen – von Kindern bis zu älteren Gästen – vertreten
waren, entwickelte sich schnell zu einer warmen, beinahe familiären Zusammenkunft.
Mehmet Özata: „Poesie erklärt nicht – sie berührt“
Nach der Eröffnung durch Metin Sarıkaya ergriff Mehmet Özata das Wort und richtete sich
mit folgenden Worten an das Publikum:
„Bis heute habe ich meine Gedichte immer nur in einer Sprache gelesen. Heute stehe ich
zum ersten Mal zweisprachig vor Ihnen. Poesie erklärt nicht; sie berührt, sie lässt erahnen.
Lassen Sie die Worte fließen – vielleicht finden Sie sich in diesen Zeilen wieder.“
Verse, die in zwei Sprachen erklingen
Im ersten Teil der aus sechs Abschnitten bestehenden Lesung wurden Werke wie „Dokun“,
„Aşk“, „Umut Ölmez“ und „Gülümsedin“ sowohl auf Türkisch als auch auf Deutsch
vorgetragen. Dabei wurde die rhythmische Harmonie beider Sprachen eindrucksvoll
erlebbar. Özatas Darbietung fand großen Anklang, und der Applaus nach jedem Gedicht
verstärkte die besondere Atmosphäre des Abends.
Musikalische Reise in andere Welten
Zwischen den Gedichten traten Volkan Günal (Kopuz) und Bilge (Gitarre) auf und entführten
die Gäste mit ihren musikalischen Darbietungen in andere Welten. Diese Momente, in denen
Musik und Poesie ineinanderflossen, verliehen der Veranstaltung zusätzliche emotionale
Tiefe.
Ausblick auf ein neues Buch
Im letzten Teil des Abends kündigte Özata sein bald erscheinendes neues Buch an. Mit
Werken wie „Gül ve Çocuk“, „Pamukşeker“, „Dolunay“ und „Reklamşiir“, die ebenfalls
zweisprachig vorgetragen wurden, schloss er die Lesung ab. Die Veranstaltung endete mit
Fragen und Kommentaren des Publikums, das seine große Zufriedenheit über dieses
zweisprachige Erlebnis zum Ausdruck brachte und dem Dichter herzlich gratulierte.
Wer ist Mehmet Özata?
Der Pädagoge, Autor und Dichter Mehmet Özata lebt seit vielen Jahren in Berlin und
versteht sich als kulturelle Brücke zwischen der türkischen und der deutschen Gesellschaft.
In seinen Werken behandelt er vor allem Themen wie Menschlichkeit, Frieden, Natur und
gesellschaftliche Verantwortung. Indem er seine Gedichte in beiden Sprachen verfasst,
spiegelt er die universelle Kraft der Literatur wider. Neben seinen veröffentlichten Werken ist
Özata auch durch kulturelle Veranstaltungen und sein Engagement für die Kunstszene in
Berlin bekannt. Mit neuen Buchprojekten setzt er seine literarische Reise fort.
Text: Journalist Hüseyin İŞLEK
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